Gute oder schlechte Hypnosetherapie?

Gute oder schlechte Hypnosetherapie?

 

Sie interessieren sich für eine Hypnosetherapie? Vorab sollten Sie sich gut informieren und prüfen was ihnen wichtig ist. Für die Ausbildung zum Hypnosetherapeuten gibt es keine einheitliche Ausbildung. Wann darf man sich Hypnosetherapeut nennen? Aufgrund der Therapiefreiheit kann ein Arzt oder Therapeut die Therapie für einen Klienten auswählen, die ihm notwendig erscheint, Grundlage dafür ist seine fachliche Kompetenz. Manche Ärzte oder Heilpraktiker haben sich in kurzer Zeit ein Basiswissen angeeignet. Bereits mit diesem geringen Wissen dürfen sie sich Hypnosetherapeut nennen.

Hypnose benötigt Kreativität! Probleme und Blockaden können sich sonst nicht auflösen!

Negative Gefühle, problematische Denk- und Verhaltensmuster haben sich oft über Jahre in das Unterbewusstsein eines Menschen „eingegraben“ und blockieren mögliche Veränderungsprozesse. Veränderungen zuzulassen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, erfordert innere Kreativität. Nur so können alte Denkstrukturen aufgebrochen und in neue positive Gefühle umwandeln werden. Fehlt die innere Kreativität, ist es schwerer möglich neue Denkstrukturen zu bilden.

Kreative Denkprozesse laufen täglich und weitgehend unbewusst ab. Es werden die Ideen oder der kreative Einfall wahrgenommen, jedoch nicht der Prozess. Ein unbewusstes neuronales Netzwerk verknüpft die Informationen miteinander und neues Wissen, Erkenntnisse oder Bewertungen entstehen.

Jede Tat war zuerst ein Gedanke. In der klassischen Hypnosetherapie werden Suggestionen hauptsächlich eingesetzt, es handelt sich dabei um ein zudeckendes Verfahren. Die analytische Hypnose ist ein aufdeckendes Verfahren um die Ursache des Problems aufzudecken und Lösungen im inneren des Klienten zu suchen.

Die Hypnose öffnet kreative innere Prozesse, durch die neue Denk und Verhaltensmuster entstehen können. Ein Therapeut mit umfangreichen Erfahrungen kann auch mit Situationen umgehen, die vorher nicht absehbar waren. So können z.B. schwere Kindheitserinnerungen geweckt werden oder sich vorhandene Schmerzen verstärken. Deshalb ist eine therapeutische Grundausbildung, z.B. Heilpraktiker für Psychotherapie und eine gute Ausbildung zum Hypnosetherapeuten wichtig. 

Worauf sollte ich achten?

  1. Ist eine gesetzliche Heilerlaubnis vorhanden?
    Psychische Störungsbilder die der klassischen Heilkunde unterliegen, dürfen nur mit einer stattlichen Heilerlaubnis behandelt werden. Das können z.B. Ängste/Phobien oder Depressionen sein.
  2. Wurde eine Hypnoseausbildung gemacht?
    Eine gute Ausbildung und der Erfahrungsschatz können ein Qualitätsmerkmal sein. Manchmal sind aber auch Sympathie und eine angenehme Stimme wichtig.
  3. Bietet der Therapeut ein kostenloses Vorabgespräch an?
    Hypnose ist Vertrauenssache. Manche Menschen möchten sich bereits vorher auf die Sitzung innerlich einstimmen und vorbereiten.
  4. Mann oder Frau?
    Für manche Menschen ist es entscheidend ob es sich um einen Therapeuten oder eine Therapeutin handelt. Entscheiden Sie nach ihrem eigenen Gefühl.
  5. Nimmt der Therapeut an Supervision teil?
    Regelmäßige Teilnahme an Supervision ist ein Qualitätsmerkmal und dient dem Therapeuten als wichtiges Instrument für mehr Leistung und Qualität.
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