Meditieren lernen, was Sie dabei beachten sollten

Sie finden Meditation kompliziert und haben Angst Fehler zu machen.

Bei einer Meditation können Sie nichts falsch machen, es kommt auf den inneren Prozess an. Auch ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Fangen Sie mit wenigen Minuten an und steigern Sie sich langsam. Ziel einer Meditation ist es nicht, an Nichts zu denken, sondern den Gedanken freien Lauf zu lassen und sie einfach wahrzunehmen ohne daran festzuhängen.

 

Sie meditieren im Liegen

Eine Meditation bringt Sie in einen Zustand der tiefen inneren Ruhe. Wenn Sie nach einem langen Arbeitstag ausgelaugt und müde sind, kann es sein, dass Sie dabei einschlafen.
Meditieren Sie bitte nicht im Bett, wählen Sie besser eine aufrechte Haltung auf einem Stuhl oder Hocker. Dadurch schlafen Sie unter anderem nicht so schnell ein.

Nutzen Sie Rituale und ihr Unterbewusstsein 

Meditation

Reservieren Sie sich einen schönen Platz, der nur fürs Meditieren gedacht ist. Es muss kein besonderer Meditationsraum sein, jedoch sollten Sie ungestört sein und alle Ablenkungen von außen so weit es geht ausschalten. Vielleicht nehmen Sie sich eine schöne Decke und hängen sich diese über, das kann für ihr Unterbewusstsein ein Zeichen sein, dass Sie jetzt in die Stille eintauchen möchten.

 


Sie haben keine Zeit zum meditieren.

Ist es morgens oder doch besser nachmittags? Jeder Tag ist anders und erproben Sie in Ruhe, was zu Ihnen passt. Legen Sie sich aber dann auf eine bestimmte Uhrzeit fest, damit Körper, Geist und Seele sich darauf einstellen kann.
Auch einen Wecker hilft, denn Sie verlieren schnell das Gefühl für die Zeit. Übrigens, wenn Sie bereits etwas geübter in der Mediation sind, dann kann es so berauschen sein, dass man gar nicht genug davon bekommt in die innere Welt seiner Seele einzutauchen.

Sie glauben, nur Esoteriker und Spinner meditieren. Warum ich?

Ja, die Meditation wird in Indien bereits seit 5.000 Jahren praktiziert und ist seit dem 20. Jahrhundert zunehmend auch in der westlichen Welt. Diese „Geistesübungen“ reduzieren Stress. Laut den Medien meditieren viele Berühmtheiten: Steve Jobs, Richard Gere, Demi Moore, Emma Watson, Meg Ryan, Hugh Jackman, um einige zu nennen.

„Meditiere 20 Minuten täglich, es sei denn Du hast keine Zeit, dann meditiere eine Stunde.“ Zen-Weisheit
Was Ihnen entgeht, wenn Sie nicht meditieren?

Wer regelmäßig meditiert…
lernt, äußere Reize und Gedanken auszublenden.
in stressigen Situationen gelassener zu bleiben.
kann Schmerzen reduzieren.
Kann besser schlafen.
Senkt das Risiko einer Depression.
Steigert seine Konzentration.
Findet zu mehr Gelassenheit.
nimmt eine gewisse Distanz zu seinen Gedanken und Gefühlen wahr.


Hohe Erwartungen bremsen Sie aus

als Anfänger können geführte Meditationen helfen, einen Einstieg zu finden. Wir folgen in innerlich der Stimme, die uns sagt, auf was wir unsere Aufmerksamkeit lenken sollen. Sie ist dabei eine Art Reiseführer und meistens geht es dabei um ein spezielles Thema. Wenn unsere Gedanken abschweifen, und das wird oft passieren, hilft sie uns wieder zurückzufinden.

In der stillen Meditation wird die Aufmerksamkeit ohne Ablenkungen nach innen gerichtet. Alles Äußere wird ausgeblendet, sodass man sich der Gegenwart immer bewusster wird.